Tipps zum Verleihen von Geld

Tipps zum Verleihen von Geld an Familienmitglieder oder Bekannte

Gerade Arbeitslose haben bei einer Kreditantragstellung oftmals schlechte Chancen. Arbeitslosengeld zählt nicht als regelmäßiges Einkommen und somit fallen viele Anträge negativ aus. Auch die Schufaabfrage läuft bei dieser Personengruppe meistens nachteilhaft. Jedoch gibt es auch Kreditmarktplätze, bei denen sich Geldsuchende wie Arbeitslose von Privatpersonen Geld leihen können. Allerdings ist hierbei Vorsicht geboten. Wird die Kreditsumme zu hoch gewählt, kann eine Überschuldung herbeigeführt werden. Alternativ zu solchen Kreditmarktplätzen wie auxmoney können Arbeitslose aber auch Geld bei Verwandten oder Bekannten leihen. Welche Aspekte hierbei zu beachten sind, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

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@ Petra Bork  / pixelio.de  

Privatkredite – was ist zu beachten?

Wie bereits erwähnt, gibt es Privatkredite nicht nur auf Kreditmarktplätzen. Gerade Arbeitslose haben die Möglichkeit, im privaten Umfeld nach Krediten zu fragen. Mit etwaigen Krediten können beispielsweise hohe Nebenkostennachzahlungen, Autoreparaturen oder die Anschaffung wichtiger Haushaltsgeräte wie eine Waschmaschine finanziert werden. Nicht nur Arbeitslose können dadurch eine Finanzierungsmöglichkeit erhalten, auch Studenten, die sich beispielsweise ein Auto kaufen möchten, können dadurch ausreichendes Kapital zusammentrommeln. Privatkredite sind vor allem unter Verwandten keine Seltenheit mehr. Jedoch ist die Vergabe eines Privatkredites für die Geldgeber mit einem Risiko verbunden. Daher sollte diese Form der Finanzierung nur stattfinden, wenn ein ausreichendes Vertrauensverhältnis vorliegt und die Gläubiger sich sicher sind, dass sie ihr Geld zurückerhalten. Zur Sicherheit sollten Kreditgeber auf schriftliche Belege bestehen. Ein festgeschriebener Kreditvertrag mit Rückzahlungsvereinbarungen kann den Kreditgeber absichern.

Kreditverträge zwischen Privatpersonen?

Kreditverträge müssen keineswegs zwischen Instituten und privaten Personen, also Kunden geschlossen werden. Vielmehr können solche Verträge auch zwischen natürlichen Personen und juristischen Personen, aber auch zwischen zwei Privatpersonen zustande kommen. Somit können Kreditverträge auch von Verwandten oder Bekannten vergeben werden. Jedoch sollten etwaige Kredite nur geschlossen werden, wenn ein gutes Vertrauensverhältnis vorliegt. Auch sollten die Fronten geklärt sein. Finanzielle Belange können sich durchaus auch in anderen Bereichen auswirken. Dadurch kann es zu erheblichen Streitigkeiten kommen. Nicht selten zerbrechen Familien an der Belastung aus dem Schuldenverhältnis. Zur Klärung der Fronten dient ein exakter Kreditvertrag. Dieser bietet beiden Parteien Rechtssicherheit und ermöglicht eine sachliche Klärung im Falle von Differenzen.

Kernpunkte eines Privatkredites

Damit ein privater Kredit keine Streitigkeiten auslöst, müssen die Daten ähnlich wie bei einem herkömmlichen Kreditvertrag bei der Bank erfasst sein. Zu diesen Daten zählen folgende Aspekte:

  • Personenbezogene Daten des Kreditgebers, also Name und Anschrift
  • Personenbezogene Daten des Kreditnehmers, also Name und Anschrift
  • Unterschriften von Kreditgeber und –nehmer
  • Höhe des Darlehens
  • Vereinbarter Zinssatz
  • Dauer der Rückzahlung
  • Datum der Rückzahlung und Kreditaufnahme
  • Ggf. Klauseln zur Sondertilgung

Somit zeichnen sich die wichtigsten Daten aus einem Kreditvertrag zwischen zwei Privatpersonen durch die Erfassung der persönlichen Angaben zu Kreditnehmer- und geber aus. Zudem muss der Kreditvertrag Daten zu dem geliehenen Geld selbst beinhalten. Mit einem etwaigen vertrag sichern sich beide Parteien ab und die Verleihung des Geldes basiert auf einem vertrauensvollen Miteinander.

Gerade der Kreditgeber hat dadurch die Möglichkeit, das Schuldenverhältnis zu beweisen. Aber auch der Kreditnehmer hat einen gewissen Schutz. Dieser läuft nicht der Gefahr, dass der Gläubiger eine frühzeitige Rückzahlung fordert.