Sinkende Arbeitslosenzahl unter Akademikern

Arbeitslosigkeit unter Akademikern ist gesunken

Gerade nach einem akademischen Abschluss ist die Arbeitslosigkeit besonders frustrierend. Viele Akademiker haben viele Jahre finanzielle Mittel in ihren Bildungsabschluss gesteckt, um ihr Studium zu finanzieren. Ebenso ist ein Studium sehr zeitintensiv. Bei einer Arbeitslosigkeit kann schnell die Frage nach dem Sinn dieser Bemühungen entstehen. Dennoch kann gesagt werden, dass ein Studium aufgrund der hohen Qualifikation den größten Schutz vor Arbeitslosigkeit bietet.

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Akademischer Grad als Schutz vor der Arbeitslosigkeit

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat bestätigt, dass die akademische Qualifizierung durchaus vor der Arbeitslosigkeit bewahren kann. Den veröffentlichten Zahlen zur Folge lag die Arbeitslosenquote unter Akademikern bei 2,3 %. Zuvor wurde diese Quote 1980 unterschritten. In diesem Jahr lag die Quote bei 1,8 %. Unter Akademikerin konnte somit das volkswirtschaftliche Ziel der Beschäftigung erreicht werden. Eine Vollbeschäftigung liegt nach dieser Zielsetzung vor, wenn die Arbeitslosenquote unter 3 % liegt. Auch im Vergleich zum Vorjahr konnte die Quote der Arbeitslosen unter Akademikern um 0,1 Prozentpunkte reduziert werden.

Grund sind die Qualifikationen

Den Forschern aus dem IAB nach obliege der Grund für die geringe Arbeitslosenquote in den hohen Qualifikationen. Enzo Weber, welcher Leiter des IAB-Forschungsbereichs gesamtwirtschaftliche Analysen ist, äußerte: je höher die Qualifikation, desto besser ist die Position auf dem Arbeitsmarkt“. Gerade im Bereich der Digitalisierung seien die Chancen, einen Job zu finden, besonders hoch. Allerdings muss nicht zwangsläufig ein akademischer Grad erreicht werden, um sich einen gewissen Schutz vor der Arbeitslosigkeit zu verschaffen. Auch Personen mit einer beruflichen Ausbildung haben mittlerweile eine bessere Stellung am Arbeitsmarkt. Im Vergleich zum Vorjahr 2015 ist die Arbeitslosenquote um etwa einen halben Prozentpunkt auf 4,2 % gesunken.

Hohes Risiko bei geringen Qualifikationen

Während Akademiker und Personen mit einer beruflichen Ausbildung also eine gute Chance auf eine Stelle haben, ist dies bei Menschen mit geringen Qualifikationen nicht der Fall. Gerade Personen ohne Berufsabschluss sind häufig von Arbeitslosigkeit betroffen. 2016 lag die Arbeitslosenquote in dieser Personengruppe bei 19,1 %. Dennoch ist zu erwähnen, dass sich auch für diesen Personenkreis die Lage am Arbeitsmarkt verbessert hat. So ist die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahr um etwa einen Prozentpunkt gesunken.

Finanzierungsmöglichkeiten zu einer höheren Qualifikation

Wer den Weg aus der Arbeitslosigkeit finden möchte, hat zahlreiche Möglichkeiten eine höhere Qualifizierung zu finanzieren. Oftmals werden Weiterbildungen als Qualifizierungsmaßnahme seitens der Arbeitsagentur angeboten. Unter Umständen können auch Bildungsgutscheine geltend gemacht werden. Greifen diese Möglichkeiten nicht, besteht bei genügend Sicherheit die Option, einen Bildungskredit zu beantragen. Gerade jene, die ein Studium aufnehmen, haben gute Chancen auf einen Kredit seitens der KfW. Studienkredite werden von der Institution günstig angeboten und müssen erst nach der Studienzeit zurückbezahlt werden. Ebenso bieten weitere Kreditgeber Darlehen für Studenten an.

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Zudem eignet sich ein Vergleich, um einen möglichst günstigen Zinssatz auf die geliehene Geldsumme zu erzielen. Dadurch kann Geld gespart und der Kredit schneller zurückbezahlt werden. Des Weiteren haben Arbeitslose, welche einen finanziellen Engpass haben, um sich beispielsweise ein Bewerbertraining oder andere qualifizierende Schulungen zu leisten, einen sogenannten Kleinkredit bis maximal 3000 Euro beantragen. Auch an dieser Stelle lohnt sich ein Kreditvergleich. Die Arbeitslosigkeit muss also keineswegs das Ende der Karriere bedeuten.

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